Entschlacken nach Hildegard von Bingen

Focus! Jetzt wird es ernst. Hier kommt die Anleitung zum Heilfasten. Habt ihr meinen Artikel von voriger Woche gelesen, in dem ich darüber geschrieben habe, warum Entschlacken so wichtig für den Körper ist? Falls nicht, könnt ihr diesen hier noch nachlesen.

Wichtig beim Entschlacken sind, 2-3 Liter Wasser (ohne Saft!) oder alternativ Kräutertee (z.B. Fencheltee) zu trinken, sowie viel Bewegung und wenig Stress! Auf Hochleistungssport oder andere körperlich anstrengende Tätigkeiten sollte während des Entschlackens verzichtet werden. Im Zweifelsfall, wenn man beispielsweise oftmals Probleme mit dem Kreislauf hat, sollte zusätzlich im Vorfeld ärztlicher Rat hinzugezogen werden.

Fastenpaket1

Zum Entschlacken benötigt ihr folgende Produkte:

 

Es gibt auch ein Starterpaket. Hier findet ihr einen Link zu einem Onlineshop. Allerdings habe ich mit dem Onlineshop selbst keine Erfahrung. Ich kaufe meine Produkte immer wie oben beschrieben bzw. wie ihr auf dem Bild unten sehen könnt.

Fastenpaket2

So wird’s gemacht

Grundsätzlich sollte man nur Wasser und Kräutertee trinken. Da ich aber unausstehlich werde, wenn ich meine tägliche Koffeindosis nicht bekomme, habe ich hier einen Kompromiss geschlossen und gönne mir täglich 2 Tassen schwarzen Kaffee. Das müsst ihr dann für euch entscheiden, wie ihr das handhaben wollt.

Morgens: 2-3 Esslöffel Habermus mit etwas Wasser warm machen (so lange kochen, bis das Wasser von den Haferflocken aufgenommen bzw. verdunstet ist.)

Mittags: 2 Tassen Suppe

Nachmittag: 1 frischer Apfel

Abends: 2 Tassen Suppe und zur Belohnung 3 Gewürzkekse (das Highlight des Tages! Yey!) 🙂

Dies für 10 Tage fortführen. Es ist unbedingt wichtig für diesen Zeitraum zu entschlacken, da der Körper eine bestimmte Zeit (meistens ca. 3 Tage) braucht um sich umzustellen und erst dann beginnt die Schlacken abzubauen und auszuscheiden! Um den siebenten Tag  herum werden die meisten Schlacken abgebaut.

Nach den 10 Tagen sollte der Körper langsam wieder an die normale Kost gewöhnt werden. Am besten die ersten Tage danach noch gut auf die Ernährung achten: Gemüse dünsten, statt rohem Obst Kompott, auf Alkohol verzichten und so weiter…

 

Meine persönliche Erfahrung

Ich motiviere mich immer schon immer die Wochen davor, da lasse ich mich so richtig gehen und dann bin ich total motiviert meinem Körper endlich wieder etwas Gutes zu tun. Der erste Tag ist noch nicht weiter tragisch, da stellt sich abends nur ein kleines Hungergefühl vor dem Schlafen gehen ein. Erst der zweite und dritte Tag fallen mir persönlich schwerer. Das ist die Zeit, in der sich der Körper an die Umstellung gewöhnt. Dann ist mir immer kalt und wenn ich auf Kaffee verzichte bekomme ich leichte Kopfschmerzen. Am vierten Tag habe ich mich daran gewöhnt und es fängt an richtigen Spaß zu machen, auch der Bauch wird flacher und ich fühle mich ausgeschlafener. Am fünften Tag ist dann schon Halbzeit, das motiviert mich weiter.  Die nächsten Tage vergehen dann auch wie im Flug. Im Handumdrehen sind die 10 Tage herum und man fragt sich, wie die so schnell vergehen konnten.  Ganz nebenbei empfinde ich auch meinen Schlaf als erholsamer und ich benötige sogar unterm Strich weniger Schlaf, was mir  als Sommerkind vor allem in der dunklen Jahreszeit über die Runden hilft.

 

Weitere Links mit Infos zum Heilfasten:

http://hildegardvonbingen.info/gesundheit/hildegard-fasten-2/

https://www.sonnentor.com/news_community/Blog/Goenn-dir-was-Gutes/Fasten-nach-Hildegard-von-Bingen

 

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